Verbandstag stellt Weichen für die kommenden Jahre!

Am 27. März fand der ordentliche Verbandstag unseres Verbandes in Neumünster statt. Größter Tagesordnungspunkt waren die Wahlen, da im AFCVSH alle zwei Jahre gewählt wird. Allerdings gab es auch einige wegweisende Entscheidungen zur Jugend!

Zu Beginn des Verbandstages berichtete der Vorstand über das abgelaufene Geschäftsjahr. In 2021 war der Mitgliederrückgang im Verband noch nicht stark bemerkbar oder wurde durch neue Teams kompensiert. Allerdings machte den Vereinen das Pandemiegeschehen im letzten Quartal 2021 große Probleme. Dadurch war es vielen Vereine nicht möglich, die so wichtige Gewinnung von Nachwuchs anzugehen. Das Ergebnis war ein Einbruch im Mitgliederbestand im Cheerleading sowie im Jugendbereich Football. Auch der Schiesdsrichterbereich verlor einige teils altgediente Kollegen, die es nun zu ersetzen gilt.

 

In der Ausbildung mussten ebenfalls neue Wege gegangen werden. Einige Ausbildungsteile wurden online durchgeführt. Doch die erforderliche praktische Prüfung konnte bisher nicht durchgeführt werden, so dass es sich hier derzeit staut. Über 30 Trainer waren derzeit auf die Möglichkeit einer Prüfung!

 

Finanziell war der AFCVSH gut aufgestellt. Obwohl die Passgebühren bei fast allen Vereinen nicht erhoben wurden, wurden auch die Ausgaben mit Abstand nicht wie geplant getätigt. Aus diesem Grund konnte sich der Verband ein kleines Polster für kommende Vorhaben aufbauen.

 

Aus der Jugend wurde der Vorschlag gemacht, in mehreren aufs Land verteilte Camps etwas für die Jugend zu machen. Eine Arbeitsgruppe um Jugendobmann Malte Kühl wurde beauftragt, ein sinnvolles Konzept auszuarbeiten. Der Verband wird jedes Camp großzügig mit ca. 5000 Euro unterstützen, um im Jugendbereich wieder mehr Substanz zu bekommen. Da einige U19- Teams schon aus Spielermangel abmelden mussten, wird dies einer Landesjugendauswahl vorgezogen. Der Neustart der "SH Sharks" findet daher erst 2023 statt, da aufgrund der Abmeldungen zu wenige Spieler werden Spielerfahrung sammeln können.

 

In Summe verlief der Verbandstag sehr einvernehmlich, dies zeigten auch die Wahlen. Neben Präsident Jan Bublitz, der in das 21. Jahr als Präsident des Landesverbandes geht, wurden auch Joachim Petersen und Klaus Genske einstimmig bestätigt. Neu im Präsidiumsteam ist Melanie Roempke vom USC Lübeck, die als Vizepräsidentin Cheerleading für die zweitgrößte Sportart im Verband zuständig ist.

 

Im erweiterten Vorstand wurden Malte Kühl als Jugendobmann und Karsten Pruin als Schiedsrichterobmann im Amt bestätigt. Deren Wahl fand in den entsprechenden Gremien statt.

 

Verbandslehrwart im Verband bleibt Jörn Redler, der schon seit über 30 Jahren aktiv ist. Der Vorsitzende des Rechsausschusses bleibt ebenfalls Rechtsanwalt Christian Schmidt. Als Beisitzer wurden Andre Carstensen (Risum-Lindholm) und Richard Peskowski (Itzehoe) gewählt. Kassenprüfer sind Marko Rüter (Neumünster) und Mark Lötzerich (Kiel). Unbesetzt blieb die Frauensportbeauftragte. Interessierte Kandidatinnen werden gebeten, sich bei der Geschäftsstelle zu melden.

 

Seitens der Vereine gab es keine Anträge. Beschlossen wurde jedoch der seitens der Schiedsrichtervereinigung eingebrachte Antrag auf Anpassung der Schiedsrichterentschädigung. Hier gibt es nach vielen Jahren eine kleine Steigerung.

 

Für die kommenden Monate steht nun für die meisten Vereine die kommende Saison auf dem Programm. Allerdings findet am 23. April auch die Cheerleadingmeisterschaft in der Hansehalle Lübeck statt. Bedauerlicherweise mit weniger Teams als in den Vorjahren, aber alle teilnehmenden Teams sind voller Vorfreude nach so langer Zwanspause wieder auf der Matte zu stehen.

 

Für alle Fans des Cheerleading gibt es auch noch zwei weitere wichtige Termine in diesem Jahr. Die Elmshorn Fighting Pirates laden alle Cheerleaderteams für den 2. Juli zum American Day in Lübeck ein. Am 20. August gilt dies auch für die Lübeck Cougars, die ihrerseits möglichst viele Teams an ihre Sideline einladen.