Entsetzen über Berichterstattung in der BILD

Die BILD- Zeitung berichtet in Ihrer Ausgabe vom 5. November mit der Überschrift "In diesem Ekel-Haus lebten 13 Football-Profis" über die Unterbringung von Spielern der Frankfurt Galaxy, einem Franchise- Team der "European League of American Football". Für Außenstehende wirft das ein ganz schlechtes Bild auf den Footballsport in Deutschland!

Alle die mit Football direkt zu tun haben, können diesen Artikel einordnen. Für diese Menschen ist klar, dass es um Spieler geht die in 2021 in der neuen "European League of Football" gespielt haben. Für das Unternehmen, das die Manschaft Frankfurt Galaxy betreibt. 

 

Alle anderen jedoch, und das dürfte (leider) die große Mehrheit im Land sein, geht es nur um Football. Es wird eben nicht nach dem Sport in seiner ehrenamtlichen Vereins- und Verbandsstruktur oder einem Unternehmen unterschieden, sondern alles in einen Topf geworfen.

 

Hauptzeuge der Zustände in diesem Haus ist lt. BILD- Artikel der Spieler Kadel King, der die Mannschaft verlassen hat. Er selbst benennt auch noch eine fehlende ReHa oder falsche Rechnungen als Beleg für seltsame Zustände.

 

Für die Football- Bewegung in Deutschland ist dieser Artikel ein Makel, der wohl lange nachwirken wird. Ob er den Vereinen im Land schadet, die mit ehrenamtlicher Kraft und noch mehr Herzblut für den Sport arbeiten, dürfte ziemlich sicher sein. Zumindest bei denen, die eben außer BILD kaum andere Quellen haben.

 

Es bleibt daher zu hoffen, dass die Vereine durch ihre fortgesetzte gute Arbeit und guter Fürsorge für ihre Spieler aus dem Ausland das Vertrauen wieder schaffen, die unser Sport bis jetzt hatte.